10 Momente, die deiner Seele guttun.
Wie du dir mit Kleinigkeiten im Alltag bewusste Glücksmomente schaffst.
Im Hier & Jetzt. Genieße den Wind auf deiner Nasenspitze.
Werde dir bewusst, was du hast, und sei zufrieden
Du bist in der Lage, deine Gedanken bewusst zu steuern und dir in Erinnerung zu rufen, womit dich dein Leben beschenkt hat. Leg den Fokus nicht darauf, was du nicht hast. Versuche in kleinen Schritten, mit ein bisschen Übung und Achtsamkeit, dir jeden Tag mindestens fünf Dinge zu notieren. Schreibe auf, wofür du in deinem Leben dankbar bist – die Liste wird unendlich werden. Ganz bald wird dir klar, wie glücklich du dich schätzen darfst, und ein Gefühl der Zufriedenheit und Dankbarkeit wird zu dir kommen.
Genieße die Einfachheit
Lass dich nicht von unnötigem Luxus ablenken. Erinnere dich daran, mit wie viel Leichtigkeit du als Kind zum Beispiel in den Tag gestartet bist und wie aufregend Kleinigkeiten für dich waren. Einfach mal raus und die Natur genießen, ein paar Blumen beschnuppern, den Wind auf der Nasenspitze spüren oder einen guten Kuchen backen. In den einfachen und alltäglichen Tätigkeiten verbirgt sich so viel Schönheit und so viel Gutes für unsere Seele. Man muss nur genau hinschauen, wahrnehmen und fühlen.
Du bist einzigartig und liebenswert
Dich gibt es kein zweites Mal auf dieser Welt. Du bist einzigartig, und alles an dir ist einzigartig. Werde dir dessen bewusst und sieh das Wunder darin. Warum bloß beginnen wir immer wieder, uns mit jemandem zu vergleichen?
Sich zu vergleichen ist der erste Schritt, um unzufriedener zu werden. Denn egal, womit du dich vergleichst, es wird immer anders sein.
Deine Eigenheiten, deine Bewegungen, die Art, wie du sprichst oder lachst, sind einzigartig und deshalb so liebenswert. Sei’ dir bewusst, dass es da draußen ganz viele Menschen gibt, die genau das an dir lieben – genau deine Art und Weise, weil es dich eben kein zweites Mal in diesem Universum gibt. Deshalb ist es auch unsere Aufgabe, uns selbst so anzunehmen, zu lieben und unsere Einzigartigkeit zu schätzen.
Iss dich glücklich
Wer kennt sie nicht … die Vorfreude auf’s Essen. Ich habe einmal gelesen:
„Marry the one who gives you the same feeling you get when you see food coming at a restaurant.“
Das Um und Auf ist selbstverständlich, dass du generell auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung achten solltest, weil sich diese langfristig auf dein Wohlbefinden auswirkt. Doch geißle dich nicht mit Regeln, die im Endeffekt nichts bringen, sondern feiere die Feste, so wie sie kommen und genieße! Es gibt für die anderen Tage unendlich viele vollwertige und nahrhafte Rezepte, die Spaß machen zu kochen und nicht nur köstlich schmecken, sondern auch deinem Körper Gutes tun, um fit zu bleiben. Finde hier deine Balance.
Verbinde dich mit deinem Atem und somit mit dem Ganzen
Wer schon einmal Yoga praktiziert hat, kennt es nur zu gut: das bewusste Ein- und Ausatmen, die fokussierte Wahrnehmung der Atmung und die fließenden Bewegungen, die mit der Atmung einhergehen. Das machen wir im Yoga nicht nur, weil es uns gut tut, sondern auch um uns zu verbinden. Du fragst dich vielleicht: Womit verbinde ich mich genau?
Die Atmung ist unsere Verbindung nach außen und nach innen. Eine bewusste und lange Ein- sowie Ausatmung versorgt uns mit frischem Sauerstoff und beruhigt unser Nervensystem. Der Spruch „Zuerst einmal tief durchatmen“ kommt also nicht von irgendwo. Die Atmung ist mit unseren Emotionen verbunden und unsere Emotionen wiederum mit unserem Geist.
Wenn du also lernst, die Atmung bewusst wahrzunehmen, kannst du dich auch besser mit deinen Emotionen und somit mit dir verbinden. Wenn du dich auf deine Atmung konzentrierst oder einmal bewusst tief ein- und ausatmest, holst du dich dadurch ganz von allein ins Hier und Jetzt und lebst „den Moment“. Das kannst du schon als eine kleine Meditation sehen.
Lass es einfach mal laufen
Was würde passieren, wenn du die Dinge einfach mal laufen lässt? Nimm dich ab und zu auch mal zurück und filtere Wichtiges und Wesentliches. Du wirst merken, dass manches auch ohne dich läuft und du somit Zeit und Nerven gewinnst.
Zwischendurch mal ein kleiner Urlaub von Aufgaben oder Sorgen, an die wir uns manchmal vielleicht zu sehr klammern. Es ist doch oft die Energie nicht wert, sich über etwas zu ärgern oder sich zu viele Gedanken zu machen, wenn es einen zum Beispiel nicht einmal direkt betrifft.
Also: relax and take it easy. Dazu fällt mir dieses Zitat ein:
„Das Leben ist viel zu wichtig, um es ernst zu nehmen.“
Oscar Wilde
Tu, was immer dich glücklich macht … und das ziemlich oft
Du liebst es, ein heißes Bad zu nehmen, ein Buch zu lesen, zu kochen, zu sporteln oder Zeit in der Natur zu verbringen? Es tut dir gut, es gibt dir neue Energie und motiviert dich? Dann mach es bitte öfter!
Mache es zu deiner Routine, dir Gutes zu tun, deinen Geist und deinen Körper mit positiver Energie zu füttern und damit nicht zu warten. Warte nicht auf morgen, warte nicht auf Freitag oder den wohlverdienten Urlaub. Deine Zeit, dich zu verwöhnen und für dich zu sorgen, ist genau „jetzt“.
Das sind schließlich die Faktoren, die dich gesund halten, dich glücklich machen und antreiben. Dann ist es doch naheliegend und nur logisch, mehr davon in deinen Alltag zu integrieren. Bring Freude, Spaß und Wohlbefinden in deine Routine und lass es dir gutgehen.
Verschenke Liebe und Mitgefühl
Schlechter Tag? Wer hatte den noch nicht? Alles und jeder scheint gegen dich zu sein. Wie wäre es, wenn du deinen Mitmenschen – gerade dann, wenn sie dir so vorkommen, als hätten sie mit einem schlechten Tag zu kämpfen – mit Liebe und Mitgefühl entgegenkommst?
Wir interpretieren oft zu viel in unser Gegenüber hinein. Wenn wir merken, dass jemand ohnehin schon schlechter Laune ist, kann man mit ein bisschen Freundlichkeit Wunder bewirken, und dein Gegenüber wird vielleicht bemerken, dass es auch anders geht und er oder sie umdenken kann.
Wenn wir uns für andere freuen oder jemandem etwas Gutes tun, kann unser Gehirn nicht wirklich unterscheiden, für wen es sich nun freut. Das beweist uns wieder, wie gut es auch unserer Seele tut, Freude zu schenken.
Achte auf deine Gedanken
Sie haben mehr Macht, als du dir vorstellen kannst. Vielleicht hast du schon einmal von Buddhas Weisheit gehört, die besagt:
„Du bist, was du denkst. Was du denkst, strahlst du aus. Was du ausstrahlst, ziehst du an. Und was du anziehst, bestimmt dein Leben.“
Unsere Gedanken kreieren unsere Welt. Eigentlich ist es ganz simpel, und wir alle haben uns in Gedanken schon einmal „schlecht gemacht“. Wenn ich mir jeden Tag in Gedanken sage, dass ich das nicht schaffen kann, dass ich nicht gut genug bin oder dass alle anderen schlecht zu mir sind, dann kreiere ich damit meine Welt und wie ich meine Welt da draußen wahrnehme.
Es funktioniert zum Glück auch in die andere Richtung. Ich habe immer die Wahl, mich auf das Gute zu fokussieren, an mich zu glauben, mir Mut zuzusprechen und meinen Mitmenschen mit positiven Absichten und Mitgefühl zu begegnen. Auch das wird dann meine Welt sein, wie ich sie wahrnehme. Sag dir doch mal, dass du gut bist in dem, was du tust. Dass du das schaffen kannst und dass du dich so magst, wie du bist. Schenke dir ein Lächeln und freue dich.
Wir können uns nicht aussuchen, was unser Leben für uns bereithält und welche Prüfungen wir bestehen müssen, doch wir haben immer die Wahl, optimistisch oder pessimistisch damit umzugehen. Studien haben gezeigt, dass negative Gedanken unsere Gesundheit beeinträchtigen können – bis hin zur Krankheit. Das Schöne dabei ist, dass wir sofort damit beginnen können, unsere Gedanken bewusst wahrzunehmen. Und wenn wir uns wieder einmal dabei ertappen, zu negativ zu denken, dann steuern wir dagegen.
Nutze den Tag zum Träumen
Ein „Power Nap“ für deine Seele. Lass dich für ein paar Momente treiben und deine Gedanken schweifen. In Tagträumen steckt unglaublich viel Potenzial für Kreativität. Wenn wir unser Gehirn einmal in Ruhe lassen, kann es sein, dass dabei eine Lösung entsteht.
Wir haben alle schon einmal davon gehört, dass eine gute Idee unter der Dusche kam oder während des Joggens. Vielleicht ist es dir selbst auch schon einmal so ergangen. Lass dich also fallen, tauche ein, denn Tagträumerei ist ein Zustand der Entspannung. Wenn du ihn zulässt, wirst du sehen, was er für dich bereithält.